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Rabindranath

   
Vorname : 
 Rabindranath
Land :
 Nicaragua
Geburtsjahr :
 1987
Angestrebtes Bildungsziel :
 Licenciatura en teología
Beginn der Förderung :
 2017
Geplante Beendigung der Ausbildung:
 2021

 

Auszug aus Revista 15

Die Freiwilligen Luisa Buckel und Maria Riegel interviewen unseren Stipendiaten Rabin Jedes Mal, wenn wir in Managua in den Gottesdienst gehen, treffen wir dort auf Rabindranath de Jesús, der sich dort musikalisch an der Cajón und mit Gesang sehr engagiert. Und heute hatten wir nun die Möglichkeit, in einem kleinen Interview, ein wenig mehr über das Multitalent zu erfahren. Hallo Rabin, wie geht es dir? Mir geht es gut, ich bin nur sehr müde. Warum bist du denn so müde? Weil wir seit 6 Uhr in der Früh in einem Projekt gearbeitet haben, bei dem wir Pakete mit Schulsachen an die Kinder in den Gemeinden der Kirche verteilen. Und was machst du neben deiner ehrenamtlichen Arbeit in der Kirche so? Ich studiere seit 2016 Theologie an der Universidad Evangélica Nicaragüense Martin Luther King. Und gefällt dir das Studium? Ja, sehr. Was genau ist denn deine Motivation, Theologie zu studieren? Ich studiere Theologie, da es meiner Meinung nach sehr wichtig für meine persönliche Entwicklung ist. Außerdem erweitert es mein Wissen, wie ich einen Beitrag zur Entwicklung der Kirche leisten kann. Hier in der lutherischen Kirche kann ich mit Hilfe der tiefergehenden theologischen Kurse die ich besuche, bei der Ausbildung neuer Jugendleiter mithelfen. Und kannst du dir vorstellen, in der Zukunft als Pfarrer in der Kirche hier zu arbeiten? Ja, und nein. Gerade kann ich mir nicht vorstellen, als Pastor in unserer Kirche zu arbeiten. Ich würde mich gerne weiterhin in der theologischen Bildungsarbeit engagieren, in der ich momentan schon aktiv bin, oder in Projekten der Diakonie arbeiten. Wow! Wir haben schon gemerkt, dass du sehr viel in der Kirche beiträgst. Hast du noch weitere Aufgaben? Ja, zum Einen bin ich der Jugendleiter hier in der Zentralkirche, zum Anderen unterstütze ich unsere Pfarrer bei einem Projekt, das Informationsarbeit über Gesundheit und Hygiene in unseren Gemeinden leistet. Und wie ich schon gesagt habe, helfe ich momentan auch bei der Verteilung von Schulsachen an die Kinder in den Außenbezirken der Kirche mit. Vielen Dank Rabin, für das nette Gespräch. Eine letzte Frage noch: Dürften wir ein Foto mit dir zusammen machen? Aber klar. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mich nach der Arbeit noch einmal umgezogen. Anschließend haben wir noch einen Schnappschuss von uns dreien gemacht. Wir hoffen, dass wir Ihnen damit einen kleinen Einblick in das Leben von Rabin geben konnten, der ,nachdem wir uns verabschiedet hatten, gleich wieder los musste, um bei einer anderen seiner ehrenamtlichen Tätigkeiten mitzuhelfen.

Auszug aus Revista 21

Rabin ist seit 2017 Stipendiat der Stiftung. Er hat das Studium „Bache-lor of Theology“ gewählt, weil er einen Beitrag zur Ausbildung von Kirchenleitern und Pastoren leisten möchte, und wird sein Studium wahrscheinlich bis Ende 2021 abschließen.Er besucht das „Interkirchliche Zentrum für theologische und soziale Studien“ (CIEETS) in Managua und ist in der Jugendarbeit und auch im biblisch-theologischen Ausbildungsteam tätig.Seine Studien im letzten Jahr waren sehr umfangreich, weil er sich bereits im Prozess der Abschlussarbeit befindet. Er hat bisher sehr gute Ergebnisse erzielt. Die Themen, denen er besondere Aufmerksamkeit gewidmet hat, waren analytische Theologie, Methodologie der Forschung und Exegese des Neuen Testaments sowie ein „monographisches Seminar“.Rabin lebt mit seinem Bruder und dessen Frau in dem Haus, das die Mutter hinterlassen hat, als sie starb. Nur der Bruder hat einen festen Arbeitsplatz in einem Krankenhaus – drei Busstunden von Managua entfernt, sodass er nur an den Wochenenden nachhause kommen kann.Rabin verdient seinen Lebensunterhalt mit Gelegenheitsjobs. So bringt er für einen Freund, der eine Druckerei besitzt, als Kurier per Fahrrad fertige Aufträge zu dessen Kunden.Rabin ist in der Jugendarbeit und auch im biblisch-theologischen Ausbildungsteam tätig. Außerdem bei der Begleitung des Ausbildungsprozesses von kirchlichen Leitungs-personen und Pastoren.Im letzten Jahr war er zusätzlich noch Koordinator des ACT-Bündnisprojekts (Action by churches together) in verschiedenen Kirchengemeinden, die von der soziopolitischen Krise in Nicaragua betroffen sind.