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Ingris Raquel

 http://doebrich-stiftung.de/media/Bilder_Stipendiaten/86-283-17_Foto_Ingris.jpg  
Vorname :   Ingris Raquel
Land :   Honduras
Geburtsjahr :   1994
Angestrebtes Bildungsziel :   Journalistin
Beginn der Ausbildung :   2017
Geplante Beendigung der Ausbildung:  2020

 

Auszug aus Revista 14

Ingris lebt zusammen mit ihrer Großmutter, Mutter und ihrer Schwester – ein Dreigenerationenhaus. Sie verkaufen Tortillas, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Zurzeit finden sie keine andere Arbeitsstelle. Ingris wird im Juni 23 Jahre alt. Eine eigene Familie hat sie noch nicht. Deshalb möchte sie sich weiterbilden, Journalismus studieren und in diesem Fach eine Lizentiatur erreichen. Sie hat sich für diesen Beruf entschieden, weil es ihr Freude macht, erworbene Kenntnisse anderen nahe zu bringen. Ingris hat sich viel auferlegt, da sie wegen ihrer Verkaufstätigkeit nur nachts zum Studieren kommt. Aber sie möchte es schaffen. Bis zum Abschluss wird das voraussichtlich noch 3 ½ Jahre dauern. In ihrer Gemeinde “Camino de Emaus” in Tegucigalpa (Honduras) arbeitet sie in ihrer knappen Freizeit überdies mit den Jugendlichen und hilft in den Gottesdiensten. Die Kirche gibt ihr viel Kraft und sie hofft, eines Tages etwas zurück geben zu können.

Auszug aus Revista 21 / 2020

Die 26-jährige Ingris lebt in der honduranischen Haupt-stadt Tegucigalpa. Ihre Familie besteht aus Mutter, Großmutter und ihren Schwestern. Sie alle bestreiten ihren Lebensunterhalt vor allem durch den Verkauf von Tortillas.Ingris hat seit 2017 ein Universitätsstudium im Fach Journalismus aufgenommen, das sie in 1 ½ Jahren been-den wird. Das Verfassen von Film- und Funkreportagen, Fotografie und Kommunikation generell sind ihre Arbeitsgebiete, zu denen sie gute Prüfungsergebnisse vorgelegt hat. Sie liebt die journalistischen Tätigkeiten: „Ein Beruf, bei dem man jeden Tag etwas lernt. Das gefällt mir.“Sie engagiert sich in der lutherischen Gemeinde „Camino de Emaus“ in Tegucigalpa. Dort ist sie in vielen Bereichen aktiv: Kinder- und Jugendarbeit, Gottesdienste und ihre Gestaltung, Schmuck des Kirchengebäudes und Säuberung des Grundstücks. Sie ist sehr dankbar für die Chancen, die das Stipendium der Döbrich-Stiftung ihr eröffnet, und meint, dass sie mit der Arbeit für die Kirche auch gute Dienste für die gesamte Gesellschaft leistet.