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Aktuelles

Pronunciamiento Centroamérica entre el COVID-19 y los Derechos Humanos

 

Das Regionale Team für die Überwachung und Analyse der Menschenrechte in Zentralamerika besteht aus Organisationen, die sich für die Verteidigung und den Schutz der Menschenrechte einsetzen. Es fordert die Staaten und andere Schlüsselakteure dringend auf, die Auswirkungen der von den Regierungen als Reaktion auf COVID-19 beschlossenen Maßnahmen auf die zentralamerikanische Bevölkerung zu berücksichtigen.

El Equipo Regional de Monitoreo y Análisis de Derechos Humanos en Centroamérica, conformado por organizaciones comprometidas con la defensa y protección de los derechos humanos, hace un llamado a los Estados y otros actores clave a tomar en cuenta de manera urgente las repercusiones de las medidas adoptadas por los gobiernos frente al COVID-19 en la población Centroamericana.

 

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Revista 20 - Mai 2020

 

Als wir diese Ausgabe der Revista im Dezember 2019 planten, war von „Corona“ noch nicht die Rede. Als wir im März an der Gestaltung arbeiteten, mussten wir Artikel aus Zentralamerika über die Entwicklung der Corona- Pandemie einholen. Jetzt beherrscht dieses Thema die Ausgabe. Die negative Auswirkung der Krise: viele Menschen in Zentralamerika werden durch die Beschränkungen von ihren Lebensmöglichkeiten auf der Straße abgeschnitten, die positive Auswirkung: wir spüren unsere tiefe Zusammengehörigkeit als vulnerable Menschen, als „Geschwister einer Familie“ über die Länder hinweg.

 

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Kurzvorstellung der CILCA

Die Comunión de Iglesias Luteranas de Centro América (CILCA) ist – wie der Name sagt –die Gemeinschaft Lutherischer Kirchen in Zentralamerika. Zu ihr gehören die Lutherischen Kirchen in El Salvador, Nicaragua, Honduras, Costa Rica – und seit 2020 in Guatemala. Die Kirchengemeinschaft wurde 1991 gegründet.

1995 wurde ein Partnerschaftsvertrag zwischen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) und der CILCA geschlossen. Dazu kam noch ein „Dreiervertrag“ zwischen ELKB, CILCA und der Igreja Evangélica de Confissão Luterana no Brasil (IECLB), der den Personaleinsatz brasilianischer kirchlicher MitarbeiterInnen in Zentralamerika regelt.

Zum Präsidenten der CILCA wurde im Jahr 2020 als Nachfolger des seit Gründung der CILCA amtierenden Bischofs Medardo Gómez (El Salvador) Revdo. Rolando Ortez aus Honduras gewählt, als Exekutivsekretärin fungiert Pa. Katia Cortez aus Nicaragua. Die Partnerschaftsbeziehungen zwischen ELKB und CILCA werden vom Lateinamerikareferat des Partnerschaftszentrums Mission EineWelt (MEW) in Neuendettelsau unter der Leitung von Pfrin. Friederike Deeg wahrgenommen. Zu einzelnen Kirchen und Gemeinden bestehen Dekanats- und Gemeindepartnerschaften sowie Projektpartnerschaften. Auch die „Döbrich-Stiftung zur Ausbildung von Kindern und Jugendlichen in Zentralamerika“ versteht ihre Stipendienarbeit in diesem Rahmen.

Unter dem Reiter „Partnerkirchen“ finden Sie Kurzvorstellungen der einzelnen lutherischen Kirchen und ihrer Länder. Weitere Informationen enthält die Homepage von Mission EineWelt (www.mission-einewelt.de).

200512 Wolfgang Döbrich

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Nicaragua – eine Flüchtlingskirche wurzelt im Gastland ein


Die Kirche „Glaube und Hoffnung“ hat heute ca. 7000 Mitglieder in über 40 Gemeinden, aufgeteilt  in die Kirchenkreise Managua (Mitte), Chinandega (Westen) und Somoto (Norden). Es arbeiten 18 ordinierte „Pastoras“ und „Pastores“ mit, dazu fünf „Diakonos“, zehn Evangelisten, vier Katecheten, zwei Prediger und 20 Jugendleiter. Dazu  kommen in der Regel noch zwei Freiwillige im Rahmen des „Internationalen Evangelischen Freiwilligendienstes“ (IEF) und gelegentlich eine Fachkraft auf Zeit.

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Christliche Lutherische Kirche von Honduras (ICLH)

Der Mangel an ordinierten Pfarrerinnen und Pfarrern ist eine Herausforderung, die fehlende finanzielle Absicherung weiterhin ein Problem. Trotzdem schafft es die ICLH, diakonische Dienste, besonders bei Kindern und Frauen, zu leisten. So steht Bewusstseinsbildung bei Umwelt-, Gewalt-, und Drogenproblemen im Mittelpunkt. Auch durch Unterstützung von Schulkindern und Vergabe von Kleinstkrediten kann in einigen Gemeinden geholfen werden.

 

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Die Lutherische Kirche in El Salvador

Der Sínodo Luterano Salvadoreño (SLS) / Die Lutherische Kirche in El Salvador besteht aus 62 Gemeinden in 6 Mikroregionen. Der SLS geht auf die Arbeit von Missionaren der Missouri-Synode/USA in den 1950-er Jahren zurück. Somit ist die lutherische Kirche in El Salvador die älteste und größte der lutherischen Kirchen in Zentralamerika. Sie ist die „Säule“ der CILCA, an deren Amts- und Gemeindeverständnis sowie ihrer „misión integral“ sich die anderen zentralamerikanischen Kirchen orientieren. 

 

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Pastoral Popular in der Lutherischen Kirche in Costa Rica


Die Lutherische Kirche in Costa Rica besteht aus 15 Gemeinden, von denen fünf im städtischen Raum und fünf auf dem Land angesiedelt sind. Vier weitere Gemeinden arbeiten mit Indígenas, dazu kommen fünf Missionsstützpunkte. Die ILCO ist eine „diakonische Kirche“ in der CILCA (Gemeinschaft der lutherischen Kirchen in Zentralamerika). Sie engagiert sich für die Rechte der indigenen Bevölkerung Costa Ricas, für die im Land lebenden Einwanderer aus Nicaragua, für Landlose, Plantagenarbeiter und für andere marginalisierte Bevölkerungsgruppen.

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Stiftungsfest 2020

Die Attraktion des Stiftungsfestes 2020 war der Auftritt der costa-ricanischen Theologen- und Musikerfamilie Melara. Sie spielten und sangen traditionellen und selbst komponierten zentralamerikanischen Canto. Dazwischen informierten sie über die Situation in Costa Rica mit zahlreichen Migranten. Wegen ihrer Asylarbeit hat die lutherische Kirche in Costa Rica 2019 das „Living Integration Seal“ des Hohen Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen bekommen.

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Revista Dezember 2019

Die Aktionen des „grünen Herbstes 2019“ erinnern daran, wie oft der Klimawandel in den Berichten unserer StipendiatInnen auftaucht. Viele schreiben von Wiederaufforstung, von holzsparenden Öfen, von Zisternen und Tröpfchenbewässerung wie beispielsweise Indira aus dem ariden Hochland Nicaraguas in der letzten Revista. Tatsächlich: im Westen der Staaten Nicaragua, Honduras und El Salvador bedroht der Klimawandel bereits heute das menschliche Leben, weil dort kaum mehr Regen fällt und die Verwüstung zunimmt. Es zeigt sich wieder, dass die klimatische Krise vor allem dort bedrohlich wird, wo die Menschen ohnedies von der Hand in den Mund leben. Sie können am wenigsten dafür, wenn der CO2-Ausstoß in anderen Regionen dieser Welt kaum zu bremsen ist. Wir berichten unter anderem über die Aktionen von Jugendlichen im „Corredor Seco CentroAmerica“.


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Sommerfest 2019

Alle zwei Jahre veranstaltet das landeskirchliche „Centrum Mission EineWelt“ in Neuendettelsau eine Sommerschule für VertreterInnen der bayerischen Partnerkirchen. Am „Gemeindewochenende“ besuchen sie Gemeinden in Bayern und kommen auch zum Sommerfest unserer Stiftung. Diesmal hatten wir Revda. Katia María Cortez, Nicaragua, Revda. Arisbe Abelina Gómez de Rauda, El Salvador, Sr. Bernabé Melendez und Sra. Raquel Huertas aus Costa Rica zu Besuch.

 

Im Gottesdienst predigte Katia Cortez über das Sonntagsevangelium vom „Verlorenen Sohn“ (Luk 15,11-32). Dabei verglich sie das Erbe des Vaters mit der Schöpfung. Die Menschheit steht in Gefahr dieses Erbe zu verschleudern. Es wird von den beiden Söhnen des Gleichnisses missbraucht. Die den Menschen aufgetragene „gute Haushalterschaft“ muss gestaltet werden. Dies ist der Auftrag für die Christen auf der Erde. Sie schloss mit der Bitte an den Vater, uns dazu die Weisheit zu geben („pidamos ayuda a nuestro buen Padre, que nos ilumine y nos de sabiduría para frenar el daño, adaptarnos a los cambios y crear nuevas formas de mayordomizar la creación para garantizar vida a las futuras generaciones“).

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Revista Mai 2019

Leider wird die politische Situation für junge Menschen in Zentralamerika immer schwieriger. Es ist erschütternd mitzuverfolgen, wie sich die Rahmenbedingungen überall verschlechtern. In Nicaragua hat die Regierung Ortega wegen der Proteste gegen ihre Sozialpolitik Schulen und Hochschulen geschlossen. Misswirtschaft und Korruption werden in allen Ländern Zentralamerikas öffentlich angeklagt. Zahlreiche Beiträge in dieser Revista legen den Finger auf die Wunden.

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