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Stiftungsfest am 1. Januar 2019

 

 

Stiftungsfest am 1. Januar 2019

Das Stiftungsfest 2019 feierte das 15. Stiftungsjubiläum (2004-2019). Dank und Freude über die große Entwicklung der Stiftungsarbeit in den vergangenen 15 Jahren wurden zum Ausdruck gebracht. Der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Döbrich dankte der „Stifterversammlung“ (alle 75 Anwesenden) und den weiteren Förderern und SpenderInnen der Stiftung für Ihre kräftige Unterstützung.

Wir konnten in den vergangenen Jahren nach der genauen Aufstellung, die der Beiratsvorsitzende Jürgen Löschberger vorstellte, 102 StipendiatInnen mit über 192.000 € fördern. Dies war möglich mit über 135.000 € Spenden für Stipendien und den Zinsen aus dem Grundstockvermögen, für das bislang über 396.000 € gespendet wurden. Ermöglicht wurde dies nicht zuletzt durch viel ehrenamtliche Mitarbeit in den verschiedenen Gremien wie Vorstand, Beirat, Revistateam, Übersetzungskollektiv, Homepagebetreuung. Döbrich ging auch auf die Lernerfahrung der Stiftungsarbeit ein: langfristige Förderung einzelner Ausbildungsabschnitte statt punktueller Förderung, Ausweitung der Förderung von „Cuello blanco-Berufen“ (Schule-Studium) auch auf handwerkliche Ausbildungen, Verständnis der Förderung als Friedensarbeit im Rahmen der weltweiten Kirche, die zu ökumenischer Gemeinschaft beiträgt.

Gruß- und Dankesworte wurden überbracht aus den Partnerkirchen in El Salvador (Die Botschaft von Bischof Medardo Gómez wurde übersetzt von Tito Gómez) und aus Nicaragua (Sergio Rios Carrillo sprach im Auftrag von Bischöfin Victoria Cortez). Eine neue PPT-Präsentation gestaltet von Beth Shaw und Dieter Knauer stellte die Arbeit der Stiftung nicht zuletzt anhand von Kurzbiografien einiger StipendiatInnen aus den vier zentralamerikanischen Ländern vor.

Die ökumenische Dimension der Arbeit beleuchtete der Festvortrag von Prof. Dr. Walter Sparn, Erlangen: „Das Reformationsjubiläum 2017 – Vergangenheitsbewältigung und Zukunftsperspektiven von Protestanten und Katholiken“. Nach jahrhundertelanger Instrumentalisierung der Reformationsjubiläen kann man das gerade vergangene Reformationsjubiläum als ein zukunftsweisendes Christusfest verstehen, das dazu motiviert, ein basisorientiertes Christentum des Evangeliums in Feier und gegenseitiger Hilfe zu leben. Das Fest wurde umrahmt von nicaraguanischen Liedern, die Sergio Carrillo vortrug, sowie von zentralamerikanischer Musik der „banda centroamericana“ um Tito Gómez, die die Anwesenden in Begeisterung brachte. Der stellvertretende Beiratsvorsitzende Ralf Schenk dankte zum Schluss allen Beteiligten und lud als Ausklang zum Neujahrsgottesdienst in die Heilig-Geist-Kirche ein.
 

Döbrich-Stiftung-Flyer             Infoblatt-Dauerauftrag-Spende             Pressebericht Sontagsblatt: PDF-Download   Online