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Linda Xochil

 

 
Vorname :   Linda Xochil
Land :   El Salvador
Geburtsjahr :   1988
Angestrebtes Bildungsziel :   Psychologin
Beginn der Ausbildung :   2009
Geplante Beendigung der Ausbildung  :   2013

 

 Auszug aus Revista 1/ 2010

mit den Jugendlichen der Gemeinde ist eine Veranstaltung geplant, bei der sie spirituelle und psychologische Elemente miteinander verbinden und so ein größeres Verständnis davon bekommen, was es heißt, in Gemeinschaft zu sein, sich zu engagieren und so die Kirche zu stärken. Das zentrale Thema wird die „lutherische Identität“ sein. ... es fanden auch andere Aktivitäten statt, bei denen die Jugendlichen auf offene und ehrliche Art über Werte in den Familien redeten. Sie haben auch eine Selbsteinschätzung gemacht, wie sie selbst meinen, ihre Eltern und Geschwister zu behandeln. So kamen sie entweder zu dem Schluss, dass sie selbst ihr Verhalten überdenken müssen oder auch, dass eigentlich alles ganz gut ist, wie es ist.

Auszug aus Revista 5/2012


Im März 2010 schrieb Linda Xochil in ihrem Motivationsbrief: „In den meisten Ländern der Welt gibt es tiefgreifende Konflikte. Sehr kritisch sind die Konflikte und Probleme in den Ländern von Lateinamerika. Deshalb ist es notwendig, diesen Konflikten zu begegnen und dies in einer Art und Weise, die den Menschen hilft, die Realität und ihr eigenes Leben zu verändern. Deshalb begann ich, Psychologie zu studieren, um in einer professionell empathischen und ethischen Art und Weise den Menschen zu helfen, dass sie die eigenen und familiären Probleme lösen und sich selbst entwickeln können“.

Zwischenzeitlich hat Linda ihr Ziel fast erreicht. Zur Zeit absolviert sie mehrere Praktika, die Teil ihrer Ausbildung sind. Von Montag bis Donnerstag arbeitet sie zum Beispiel in einer Außenstation des Gesundheitsministeriums. Neben diesen Aktivitäten setzt Linda Xochil ihre erworbenen Kenntnisse in einer Kirchengemeinde im Süden des Landes ein, die ihre Mutter pastoral begleitet. Ob ihr diese Arbeit Freude bereitet? „Ja“, sagt sie, „denn ich kann hier ganz nahe beim Menschen sein, kann Fortschritte in ihrem Verhalten festmachen“.

Linda leitet den Kindergottesdienst in der Gemeinde, veranstaltet Aktivitäten für Jugendliche und Erwachsene, in denen eine offenes Gesprächsklima herrscht, und so können die Teilnehmer und Teilnehmerinnen auch über ihre eigenen Ängste, Sorgen und Probleme sprechen und gemeinsam nach Lösungen suchen.
Linda möchte sich nicht auf einen Bereich der Psychologie spezialisieren, sondern die Bandbreite ihres Berufs ausnutzen, um „nach Möglichkeit allen Altersgruppen Hilfe anbieten zu können“.

„Wenn Gott will, werde ich im nächsten Jahr mein Studium mit der Facharbeit und der Graduierung beenden und kann meine Fähigkeiten professionell in den Dienst der Menschen stellen“, so Linda. „Ich bin dankbar, dass ich durch die Unterstützung der Doebrich-Stiftung dieses Ziel erreichen kann“.
 

 

Auszug aus Revista 8:2014:

Linda Xochil aus der Hauptstadt San Salvador hat 2014 hat ihr Studium an der UES (Universidad de El Salvador) beendet. Sie hat erfolgreich mit dem Lizentiat in Psychologie abgeschlos­sen und kann nun stolz das Diplom vorweisen. Da El Salvador ein Land voller Gewalterfahrungen ist, war es ihr ein Anliegen, bei Traumatisierungen heilend einwirken zu können. Im letzten Jahr hat sie ihre Forschungsarbeit zusam­men mit zwei anderen Studenten über ein heikles Thema geschrieben. Sie haben sich mit straffällig gewordenen Jugendlichen befasst und diese über sexuelle Praktiken in Gefangenschaft befragt. Für die Arbeit recherchierten sie im Gefängnis. Sie entwarfen ein Programm, mit dem man steuernd eingreifen kann. (Es gibt da z. B. verheiratete Jugendliche, die Besuch von ihren Ehepartnern erhalten dürfen). Linda hat mit ihrem Abschluss vielfältige Berufsmöglichkeiten und bewirbt sich nun in verschiedenen Instituten. Außerdem arbeitet sie weiterhin ehrenamtlich in der Gemeinde „Cristo libertador“ mit („apoyo psicopedagógico“) und entwickelt ehrgeizige Halbjahrespläne für die Arbeit in Gemeinde und Kirche.