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Maria Orbelina

 

 
Vorname :   Maria Orbelina
Land :   El Salvador
Geburtsjahr :   1989
Angestrebtes Bildungsziel :   öffentliche Buchhaltung
Beginn der Ausbildung :   2009
Geplante Beendigung der Ausbildung  :   2015

 

Auszug aus Revista 1/ 2010

... die für dieses Semester vorgesehenen Fächer habe ich abgeschlossen. Jetzt gehe ich in die Ferien. In den einzelnen Fächern gab es in diesem Semester viele Aufgaben und Aktivitäten (Finanzbuchhaltung, Mathematik, Rechnungswesen und Untersuchungstechnik) an der Uni zu bestehen. Manchmal war ich danach sehr erschöpft. Aber ich habe mich immer wieder aufgerafft, in dem Bewusstsein, dass es im Leben immer wieder einmal Schwierigkeiten gibt und dass man daran arbeiten muss, um an das gesteckte Ziel zu gelangen.

 

Auszug aus Revista 5 /2012

Maria Orbelina ist 1989 in El Salvador, Guarjilla Chalatenango geboren. Ihre Mutter ist Hausfrau, ihr Vater Kleinbauer. Sie hat zwei Schwestern und einen Bruder. Maria schreibt gern. So kann man ihre Fortschritte sehr gut verfolgen. Sie ist seit drei Jahren an der „Universidad de El Salvador“ für den Studiengang „Allgemeine Buchhaltung“ (Contaduría Pública) eingeschrieben. Es gefällt ihr, dass sie einmal professionell die finanzielle Lage einer Firma einschätzen kann.Auch hat sie später gute Chancen, eine Arbeit zu bekommen, um für sich selbst zu sorgen und ihre Familie, ihre Gemeinde und ihr Land zu unterstützen. Sie lernt in allen Fächern sehr viel und ist hoch motiviert, im Studium voranzukommen. Doch ist sie auch so ehrlich, ihrer Enttäuschung Ausdruck zu geben, wenn sie einmal in einem der vielen Fächer durchgefallen ist. „Es wurde sehr schwierig, so dass ich mich sehr schlecht fühlte, als ich erfuhr, dass ich in Mathematik I durchgefallen war.“ Und sie ist stolz, wenn sie wieder eine Hürde geschafft hat. „Mein Studium im letzten Jahr verlief sehr gut, mit viel Arbeit und vielen Aufgaben in der Universität. Doch Gott sei Dank gelang mir alles gut.“ Wenn alles so weiter läuft, wird sie im Jahr 2015 ihr Studium beenden. Wir erfahren auch, dass sie ihre Familie sehr vermisst, wenn sie zum Studium in der Hauptstadt San Salvador lebt. „Dieses Jahr konnte ich leider kaum meine Familie besuchen, was mich ein wenig traurig gestimmt hat“. Wenn sie in ihrem Dorf ist, nimmt sie gern an den gesellschaftlichen und kirchlichen Aktivitäten teil, „Aber wegen meiner Studien ist es schwierig, während der Woche da zu sein.“ Sie ist Teil der liturgischen Gruppe, der Jugendgruppe und beteiligt sich an verschiedenen Aktivitäten: „Ich hatte die Möglichkeit, den vom Hochwasser betroffenen Menschen in El Salvador zu helfen“, und sie engagierte sich beim Protest der Gemeinde, um den Bau der Autobahn „Longitudinal del Norte“ mitten durch die Gemeinde zu verhindern, „aber es gelang nicht“.
Sie ist sehr dankbar, auch für den Besuch, den Lateinamerikareferent Hans Zeller mit Reisebegleitern jedes Jahr bei den Stipendiaten macht, „da es uns die Möglichkeit gibt, ein paar von Ihnen persönlich kennenzulernen“. 

Auszug aus Revista 11 / 2015

Maria hat es geschafft. Sie hat das Abschlussseminar bestanden eine Forschungsarbeit angefertigt und in einer Prüfung verteidigt Sie ist nun Lizentiatin der allgemeinen Buchhaltung. Als Tochter einer Landarbeiterfamilie (aus Guarjilla, nahe Honduras) mit vier Kindern und wenig Einkommen, hatte sie nicht leicht einen Bildungsabschluss zu schaffen. Aktuell ist sie bei einer Firma angestellt, die sich mit der Vermarktung von Produkten im Automobilbereich beschäftigt. Sie ist dort in der Buchhaltung tätig und es gefällt ihr dieser Arbeit nachzugehen, weil sie noch viel über ihren Beruf lernen kann. Nun kann sie ihre Familie unterstützen bei den wirtschaftlichen Kosten, wie sie es sich gewünscht hat. Auch will sie weiterhin zur Entwicklung ihrer Gemeinde und ihres Landes beitragen.

Auszug aus Revista 13/ 2016
 
Ich  freue mich,Ihnen aufs Neue zu schreiben und durch diesen kleinen
Brief mitzuteilen, wie glücklich ich bin. Gott sei Dank konnte ich mein Studium im Jahr 2015 beenden.
Wie ich Ihnen zuletzt im Jahr 2014 berichtete, war ich damals dabei, mein Abschlussseminar mit der Tesis (Abschlussarbeit) zu machen. Ich konnte sie im Jahr 2015 fertigstellen und am 8. Mai „verteidigen“. Danach
erledigte ich alle Arbeiten, die zur Graduierung gehören. Diese fand am 25. September statt und war Grund für Freude und Glück in meiner ganzen Familie. Ich weiß, dass ich nun einenneuen Weg mit neuen Zielen und den sich stellenden Herausforderungen beginnen werde, aber mit Gottes Hilfe kann es gelingen.
Liebe Freundinnen und Freunde, diesen Triumph, den ich geerntet habe, verdanke ich Gottes Segen und Ihrer Hilfe, wofür ich immer dankbar sein werde. Mit Ihrer finanziellen Unterstützung konnte ich mein Studium
durchführen und mit Erfolg den Traum verwirklichen, den ich 2009 zu träumen begann. Heute sage ich Ihnen unendchen Dank für die liebevolle und solidarische Hilfe, die sie den Bedürftigen zukommen lassen – und im Besonderen mir, damit ich eine Fachkraft werden konnte.
Jetzt beginne ich eine neue Etappe - die Suche nach einer guten Arbeitsstelle, durch die ich meiner Familie
finanziell helfen kann, in der ich mein Dienste als Fachkraft leisten und zur Entwicklung meiner Gemeinde und
meines Landes beitragen kann. Das ist in El Salvador schwierig, denn es gibtnur sehr wenige Arbeitsstellen, abe mit Gottes Hilfe wird es möglich sein, eine zu finden.
Freunden und Freundinnen meinen allerherzlichsten Dank für Ihre Solidarität. Ohne Ihre Hilfe wäre es nicht
möglich gewesen, meinen Traum zu verwirklichen, eine Berufsausbildung zu absolvieren. Ich schicke Ihnen eine ganz feste Umarmung. Möge Gott Sie immer segnen.
Hochachtungsvoll Maria Orbelina