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Fernando Alberto

 http://doebrich-stiftung.de/media/Bilder_Stipendiaten/37%20Fernando%20Henriquez.jpg  
Vorname :   Fernando Alberto
Land :   El Salvador
Geburtsjahr :   1992
Angestrebtes Bildungsziel :   Betriebswirtschaft
Beginn der Ausbildung :   2010
Erfolgreicher Abschluss der Ausbildung :   2017

 

Ausschnitt aus Revista 2 /2011

Der gerade 19jährige Fernando Alberto hat sehr motiviert begonnen, Betriebswirtschaftslehre zu studieren und möchte innerhalb von fünf Jahren sein Staatsexamen machen. Er ist Sohn eines lutherischen Pastors und schätzt das Wirken der Kirche in der Gesellschaft. So engagiert er sich dort als Lektor und auch bei allen anderen anfallenden Aufgaben.

 

Ausschnitt aus Revista 6 /2013

Fernando ist der Sohn des Pastors Jorge Alberto Henríquez der lutherischen Gemeinde „La Bendición de Dios“ (der Segen Gottes). Er begann 2011 an der Universität von Sonsonate El Salvador (USO) ein Studium der
Betriebswirtschaftslehre. Sein Ziel ist es, das Studium in der Regelzeit im Jahr 2015 abzuschließen.
Er ist sehr ehrgeizig und setzt alles daran, seinen Ansprüchen zu genügen: „Ich habe sehr gute Ergebnisse erzielt und keinen Kurs verpasst, dennoch will ich jeden Tag besser werden. Meine Noten liegen zwischen sehr gut und herausragend, aber ich möchte ausschließlich herausragende Noten vorweisen können.“ Er hat bereits einige Praktika in Unternehmen gemacht, um so einen Einblick in die Arbeitswelt zu bekommen. Fernando engagiert sich als Lektor, gibt Bibelschulunterricht für Kinder, Lese- und Schreibunterricht für Analphabeten und bietet Kurse zum Umgang mit Einkäufen und Steuern für diejenigen an, die ein neues Geschäft eröff nen wollen. Außerdem arbeitet er beim Radiosender „Stereo Sur“ an einer Lern-Radiosendung zum Umweltschutz mit, die Landwirte ermutigt, neue Methoden anzuwenden, z.B. beim Gebrauch von organischenDüngemitteln. Er ist auch am Programm „Der Nachbarschaft zuhören“ beteiligt, wo Leute Hilfe von der Landkreisverwaltung einholen oder auf den Schutz des Flusses „Paz“ aufmerksam machen können. In Dankbarkeit schreibt Fernando: „Ich möchte noch hinzufügen, dass ich sehr glücklich bin, dass Sie mich unterstützen. Ich werde alles daran setzen, Sie nicht zu enttäuschen und die besten Noten zu erzielen. Möge Gott Sie heute und immer segnen.“

 

Auszug aus Revista 12 /2016

 

Fernando Alberto, der in San Salvador lebt, hatte den Studiengang Betriebswirtschaft gewählt, da ihm das Fach schon immer gefallen hat. Er möchte es nun mit aller Kraft zuende bringen, die bestmöglichen Noten erzielen und –so Gott will –im Dezember die Graduierung schaffen. Letztes Jahr hat er sein Studium abgeschlossen, d.h. Er ist nicht mehr in der Universität, sondern beginnt dieses Jahr seine „Tesis“ (Lizentiaturarbeit), welche er dann bis Dezember 2016 fertig stellen wird.

Mit dem Abschluss in der Tasche möchte er eine Arbeit suchen, in der er sich beruflich weiter entwickeln, ein kleines Gehalt beziehen und seiner Familie ein auskömmliches Leben ermöglichen. Er hat immer davon geträumt, einmal ein Unternehmen zu leiten und zwar eines, in dem sich die Arbeiter nicht nur wegen des Verdienstes engagieren, sondern auch wegen des guten Umgangs im Betrieb. Außerdem kann er dann vielleicht auch anderen Jugendlichen seiner Gemeinde zu einer würdigen Ausbildung verhelfen und wird dies dann ohne jeden Zweifel tun.

Fernando ist von Kindesbeinen an in der Gemeinde Nueva Esperanza (Neue Hoffnung), wo er auch getauft und konfirmiert wurde. Die Aufgaben, die die Kirche bewältigt, sind für ihn bewundernswert. Er erläutert, dass sich seine Kirche nicht nur um das Wohlbefinden der Gemeindemitglieder kümmert, mit ihnen das Wort Gottes und das Abendmahl teilt, sondern ihnen sogar, wenn es möglich ist, durch Projekte materiell hilft. Fernando kann allerdings, seinem Studium geschuldet, nicht an allen Veranstaltungen seiner Gemeinde teilnehmen, aber er versucht so oft wie möglich da zu sein. So beteiligt er sich sonntags von 9-11 Uhr an den Bibelstunden für mehr als 25 Kinder. Er vertritt die Jugendlichen in den Gremien seiner Kirche. Er leitet eine Gruppe zur Tauf- und Konfirmationsvorbereitung.

Besonders stolz ist er, dass er inzwischen Vater einer Tochter geworden ist. Er weiß nun, dass er als zukünftige Fachkraft seinen Kindern eine bessere Zukunft ermöglichen kann.

Was er noch sagen will: „Auf jeden Fall Dank für Ihre Hilfe, denn ohne Sie hätten wir diese großartige Möglichkeit, einen Beruf zu erlernen und unser Land zu einem besseren zu machen, nicht gehabt. „

 

 

Auszug aus Revista 15 / 2017

 

 

Liebe Schwestern und Brüder,mit diesem Brief wende ich mich an Sie und wünsche Ihnen gutes Gelingen und Gottes Segen in ihren alltäglichen Aufgaben.Erlauben Sie mir, Ihnen bei dieser Gelegenheit für alle Unterstützung zu danken, die Sie mir während meines Studiums und für meinen Abschluss als Lizentiat der Betriebswirtschaft an der Universität von Sonsonate gewährten. Dies hat bewirkt, dass sich mir viele Türen zur Arbeitswelt öffneten. Gegenwärtig arbeite ich als Dozent an einem privaten Gymnasium und bin Volontär am Lutherischen Radio Stereo Sur 92.1 FM. Ich finde keine Worte, um Ihnen für all Ihre Unterstützung zu danken. Ich wünsche nur, dass Sie weiterhin vielen jungen Menschen helfen können, die so wie ich diese Möglichkeit brauchen, um ihre Ausbildung zu beenden. Jetzt berichte ich Ihnen gern, dass ich mich sehr glücklich fühle, mein Studium beendet zu haben. Es war ein sehr schwieriger Lebensabschnitt, zu dem aber nur sehr wenige Zugang haben. Ich fühle mich glücklich, ein Fachmann zu sein, der diese Gesellschaft ein wenig voranbringt. Ich freue mich sehr, Ihr Stipendium bekommen zu haben und wünsche Ihnen das Allerbeste der Welt.

Mit herzlichen Grüßen Ihr Fernando