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Jordy David

 http://doebrich-stiftung.de/media/Bilder_Stipendiaten/50_Jordy_NI_2.JPG  
Vorname :   Jordy David
Land :   Nicaragua
Geburtsjahr :   1993
Angestrebtes Bildungsziel :   Maschinenbauingenieur
Beginn der Förderung :   2012
Geplante Beendigung der Ausbildung  :   2019

 

Ausschnitt aus Revista 4/ 2012

Jordy ist 1993 in Nicaragua Carazo geboren. Er hat noch eine Schwester und einen Bruder. Die Schule hat er hinter sich (primaria und secundaria) und studiert mit Hilfe der Döbrich-Stiftung nun seit 2011 Maschinenbau. Er hofft inständig, in seinem Studienfach auch beruflich Fuß fassen zu können, wenn er 2017 fertig sein wird. Dann könnte er sein Land voran bringen und auch seiner Familie helfen. Sein Vater ist arbeitslos.

Von seiner Mutter, die eine Arbeit hat, bekommt er monatlich eine kleine Unterstützung, die aber nicht ausreicht um alle Unkosten zu decken. Er gehört zu der Gemeinde Oscar Baltodano. Für ihn ist die Botschaft der Kirche von großer Bedeutung. Besonders beeindruckt ihn, dass die ILFE (Iglesia Luterana Fé y Esperanza) auch im Ausland bekannt ist. Er gehört zur Jugendgruppe seiner Gemeinde, wo er gerne an Aktivitäten oder Seminaren teilnimmt.

In den Gottesdiensten ist er für die musikalische Seite zuständig und seine Arbeit ist es auch das Gotteshaus zu reinigen.
 

 

Ausschnitt aus Revista 9/2014

 

Jordy weiß genau, was er will, und verfolgt sein Ziel entschlossen. Er lebt mit Vater, Mutter und einem Bruder in Carcasso – 40 km von Managua entfernt – zusammen. Die Mutter ist die Pfarrerin Rosa Maria Romero der ILFE, sein Vater ist Ingenieur, aber schon in Pension.
Es gibt gute Ausbildungen in Nicaragua. Jordy hat das zweite Jahr in der Fachrichtung Maschinenbau an der öffentlichen Nationaluniversität von Nicaragua in Managua beendet. Voraussichtlich wird er seinen Abschluss 2017 machen. Die Studienzeiten sind hier etwas anders als an den anderen Universitäten. Das Studienjahr beginnt Mitte Oktober und geht bis Mitte Februar. Sein Traum wäre, sich als Mechatroniker auf Luftfahrt zu spezialisieren. Das würde zwei Jahre Studium zusätzlich bedeuten und auch mehr kosten. Es ist in Nicaragua schwierig, das wirklich als Abschluss zu machen. So strebt er erstmal den „ingeniero civil“ (öffentliche Baumaßnahmen/Straßenbau) an. Schwierig ist es für Jordy auch, außerhalb von Managua zu wohnen. In seiner Heimatstadt Carcasso gibt es zwar auch eine Universität, aber nicht mit diesem Angebot. So kommt ertäglich mit dem Bus, muss in Managua noch mal umsteigen und ist dann jeweils 1 3/4 Std. unterwegs für einen Weg. Da er dann den ganzen Tag an der Uni ist, kann er nicht arbeiten.
Die Eltern sind sehr erleichtert, dass sie nicht alles allein tragen müssen. Beide Söhne besuchen die Universität.
Trotzdem findet Jordy Zeit, in der Kirche in Carcasso in der Gemeinde Oscar Baltodano aktiv zu sein. Dort ist er Jugendleiter. Es gibt gerade eine nationale Weiterbildung für Jugendleiter, die ein Jahr dauert. An der nimmt er teil, um zu lernen, wie man in der Jugendarbeit Wirkung erzielt.
Er ist sehr dankbar für die Hilfe, die er bekommen hat, was besonders wichtig ist für Leute, die außerhalb wohnen.

 Auszug aus Revista 13/ Dezember 2016


Jordy gefällt sein Studium Maschinenbauingenieur. Er ist bisher sehr erfolgreich und hat alle Studienfächer zu 100% bestanden. Sein  wichtigstes Ziel ist, dass er sein Studium zügig zu Ende bringt, um danach einen Masterstudiengang in „saubere Energien“ oder einem anderen energetischen Bereich anzufangen.

Das ginge natürlich nur mit einem Stipendium.

Die Semesterkurse sind dieses Jahr breit gestreut: Materialwiderstand, Design von Maschinenelementen,

Hitzeübertragung, thermische Anlagen, Fabrikprozesse, Fließmechanik, Theorie von Maschinen und Mechanismen, Turbomaschine, Wirtschaft, Englisch, Mathematik, Design von Produktsystemen, Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Wenn keine größeren Zeitverzögerungen dazwischenkommen, wird er seinen Studienplan 2017 beenden und 2018 sein Studium gänzlich abschließen.

Er schreibt: „Das Thema, das in den letzten Semestern mein Interesse geweckt hat, ist die Energetik im Bereich der Thermodynamik. So Gott will, kann ich Karriere in einem renommierten Unternehmen hier in Nicaragua machen, mich weiter spezialisieren und meinem Land und meiner Gemeinde dienen. “

Jordy unterstützt seine Kirche, die ILFE, bei verschiedenen religiösen Veranstaltungen.

Er meint: „Ich denke, die lutherische Kirche ist eine der wenigen Kirchen (um nicht zu sagen, die einzige), die wirklich den ländlichen Gemeinden und der Stadt auf unterschiedliche Weise hilft. Nicht nur, indem sie, wie Gottes Wort besagt, das Brot des Lebens gibt, sondern sie hilft auch den Schutzlosen auf dem Land, was keine andere Kirche in Nicaragua für ihre Gemeinden leistet. Die Arbeit der Kirche ist wirklich eine außergewöhnliche, die große Auswirkungen auf die Gesellschaft hat.“

Jordy hat sich vorgenommen, immer nach vorne zu schauen und zu versuchen, jeden Tag ein bisschen besser zu werden.