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Alexander de Jesús

 http://doebrich-stiftung.de/media/Bilder_Stipendiaten/28%20-%2059%20-%2010%20Alexander_1.JPG  
Vorname :   Alexander de Jesús
Land :   Nicaragua
Geburtsjahr :   1994
Angestrebtes Bildungsziel :   Klinische Psychologie
Beginn der Förderung :   2010
Geplante Beendigung der Ausbildung :   2019

 

Auszug aus Revista 1/ 2010

Alexander findet die Hilfe für die armen Menschen sehr wichtig, damit sie das Herz Gottes spüren. Sein Glaube
ist sehr stark, da er von klein an die Stütze und Kraft der Kirche erfahren hat.. „ um ein besseres Leben zu haben,
möchte ich aus der Krise und Armut meiner Eltern ausbrechen".

 

Auszug aus Revista 4 / 2012

Der 17- jährige Alexander García kommt aus Batahola Sur, dem Viertel Managuas, in dem die erste lutherische Kirche Nicaraguas entstand - unweit der sogenannten Zentralkirche, dem aktuellen Sitz der Bischöfin. Er besucht das vierte Jahr der Sekundarschule, welche er voraussichtlich in den nächsten zwei Jahren abschließen wird.

Dies ist notwendig, um danach Betriebswirtschaft studieren zu können, was der Plan Alexanders ist. Er möchte - wenn möglich - eine akademische Laufbahn einschlagen, um bald seine Familie auch finanziell unterstützen zu können. Denn auch jetzt hilft er bereits neben der Schule und den Aktivitäten in der Kirche ab und an seiner Mutter aus, die eine kleine Fritanga (eine Art Straßengrill) betreibt.

In der Kirche ist er Mitglied des Chores, singt somit auch sonntags im Gottesdienst, und auch der Jugendtreff jeden Mittwoch gehört neben vielen anderen Aktivitäten mit zum Programm. Er möchte mit Hilfe der Kirche zu einem ehrlichen und verantwortungsbewussten Menschen heranwachsen und ist dankbar für die Unterstützung, die den Jugendlichen durch Bischöfin Victoria Cortéz und Pfarrerin Katia Cortéz zu Gute kommt. Alexander, Alex gerufen, sieht es auch als gesellschaftliche Pflicht der Kirche und ihrer Mitglieder, den Ärmsten des Landes zu helfen, sei es nun spirituell oder auch materiell.

 

Auszug aus Revista 7/ 2013:

Bereits seit seiner frühesten Kindheit hat sich Alexander als junger Christ empfunden, da er in der LutherischenKirche in Nicaragua heranwuchs. Derzeit ist er als Jugendleiter in der Zentralkirche aktiv und unterstützt die Jugendgruppe dort. Zudem singt er im Sonntagschor der Kirche. Generell nimmt er als aktives Mitglied an jeder Aktivität seiner Kirche teil und ist bereit, jegliche Art von Arbeit, die ihm angetragen wird, zu übernehmen. Der bisherige Weg seiner Schullaufbahn war alles andere als einfach. Grund hierfür war stets das Problem der Finanzierung von Büchern und Schreibmaterial in jeder Schulklasse.
In einem Programm der beschleunigten Oberstufenerziehung für Schüler, die aus bestimmten Gründen mit der Oberstufenausbildung im Rückstand sind, hat er die Möglichkeit erhalten, das Gymnasium in einer kürzeren Zeit als gewöhnlich abzuschließen. Gegenwärtig fühlt er sich sehr glücklich, da er glaubt, dass sich dieses Jahr bei ihm viel verbessert hat. Vor allem sind  einige Schulprobleme inzwischen gelöst. Er hat sich für alle Kurse seiner Schule viel Zeit genommen, strebt ein bestmögliches Schulergebnis an. Er sieht, dass er aufgrund
 

Auszug aus Revista 8 /2014:

Der eloquente Alexander Jesus ist 20 Jahre alt und seit seiner Kindheit Teil der Kirche. Er hat schon mit Kindern, Heranwachsen­den und Jugendlichen gearbeitet und ist selbst Teil der Jugendgruppe. Er singt im Kirchenchor, er organisiert Informationsveranstaltungen über AIDS und arbei­tet so mit an der „Bewusstseinsbildung“ von AIDS-Kranken. Noch ein weiteres Thema, was immer mehr in den Blick gerät, hat er aufgenommen: Die neue Männlichkeit. Das bedeutet die Entwicklung einer Männlichkeit ohne Gewalt.
Er wohnt zusammen mit Vater, Mutter, seinem Bruder, der als Busfahrer bei der Kirche arbeitet, und seinem Neffen. Der Vater hat einen Job bei der Regierung, wo es um Bewachung von Wasserprojekten geht. Die Mutter ist Hausfrau und arbeitet ebenfalls in der Kirche.
Im November letzten Jahres hat er nach drei Jahren der För­derung mit Abitur abgeschlossen. Nun beginnt er mit dem Studium der Klinischen Psychologie. Er möchte einmal mit Kindern, die viele Probleme haben, in einem Zentrum arbeiten. Dieses Studium liegt ihm sehr, er liebt es, mit Menschen zu arbeiten. Er möchte ethi­sche Grundsätze der Kirche weitergeben und vor allem den Bedürftigsten helfen. Er sieht seine Zukunft innerhalb der Kirche. Hier hat er gelernt, mit jeder Art Menschen Kontakt aufnehmen zu können.
Er hatte Schwierigkeiten, sich zu immatrikulieren, denn er hätte die Noten von vier Jahren zusammengezählt einreichen müssen, um sich einschreiben zu können. Die hat er zu spät eingereicht, da er auf verschiedenen Schulen war. Er hofft, es noch zu schaffen. Das Semester beginnt erst im März. Bezahlt ist alles. Für das Studium muss das Stipendium aufgestockt werden. Die Univer­sidad Central de Nicaragua in Managua ist eine Privatuniversi­tät. Matrikel und die Studiengebühr kosten 50 bis 60 Dollar im Monat.
 

 Auszug aus Revista 13 / Dezember 2016
 
Alexander ist jetzt 22 Jahre alt. Er studiert Klinische Psychologie und ist jetzt im dritten Jahr in der Universität. Alle Fächer, die er belegt hat, gefallen ihm sehr gut und bereiten ihm täglich Freude.
Er schreibt: „Im letzten Jahr wurde der Unterricht etwas schwieriger für mich, denn in jeder neuen Klasse erhöht sich das Niveau. Es gibt jeden Tag neue Herausforderungen und in einigen Fächern auch Schwierigkeiten. Gott sei Dank konnte ich das Jahr erfolgreich beenden. Aber ich spüre, dass ich mich dieses Jahr noch mehr für mein Studium anstrengen muss. Ich muss mehr Zeit und Energie für das Lernen aufbringen, um mein Studium schnell abzuschließen.
Während meiner Studienzeit konnte ich viele Dinge überdie Psychologie lernen. Das Wichtigste und Beste diesesStudiums ist, dass es viel mit meiner freiwilligen Arbeit in der Kirche zu tun hat. So kann ich etwas lernen, was mich interessiert und mir Spaß macht, und es dann auch anwenden!
DDen Großteil meiner Freizeit verbringe ich in der Kirche, indem ich bei verschiedenen Aktionen mitwirke. bin in den Arbeitsbereichen der Kirche aufgewachsen: Kinderarbeit, Teenagerarbeit und jetzt in der Jugendarbeit im Bereich der AIDS-Gruppe und der „Neuen-Männlichkeits-Gruppe“: Entwicklung einer Männlichkeit ohne Gewalt. Außerdem singe ich im Chor mit und beteilige mich an der Organisation der
Jugendtreffen und der Gottesdienste. Von den einzelnen Gemeinden weiß ich, dass viel psychologische Hilfe benötigt wird.
Ich finde, dass die Kirche großartige Arbeit leistet, und zwar genau dort, wo nur wenige arbeiten möchten: In den geistlich und materiell armen Gemeinden.
Mit Gottes Hilfe und Ihrer Unterstützung werde ich im Jahr 2019 meinen Abschluss machen.“